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	<description>Gute Games, gute Filme, gute Musik und guter Sport - was will man mehr?</description>
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		<title>Yakuza: Dead Souls &#8211; Mein Videospieljahr 2012</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 06:30:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spontanadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Videospieljahr 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Sonys Exlusivreihe Yakuza muss man eigentlich nicht mehr viel sagen: Seit dem Debut auf der Playstation 2 kämpft sich Kazuma durch bereits 3 chronologische Fortsetzungen, von denen die letzten zwei für die Playstation 3 erschienen. Dank einer stabilen europäischen und amerikanischen Fangemeinschaft kam man bislang auch in Deutschand in den Genuss dieser Spiele, auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Zu Sonys Exlusivreihe <b>Yakuza</b> muss man eigentlich nicht mehr viel sagen: Seit dem Debut auf der Playstation 2 kämpft sich Kazuma durch bereits 3 chronologische Fortsetzungen, von denen die letzten zwei für die Playstation 3 erschienen. Dank einer stabilen europäischen und amerikanischen Fangemeinschaft kam man bislang auch in Deutschand in den Genuss dieser Spiele, auch wenn Spin-Offs bislang nicht die Grenzen Asiens verlassen haben. Mit <b>Yakuza: Dead Souls</b> änderte sich auch diese Releasepolitik und wir Europäer bekommen das erste Yakuza-Spiel abseits der regulären Serie vorgesetzt. </p>
<div id="attachment_2055" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005XHRMEM/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=spontanbesorg-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005XHRMEM"><img src="http://spontanbesorger.de/wp-content/uploads/yakuza-dead-souls.jpg" alt="Yakuza Dead Souls - Packshot" title="Yakuza Dead Souls - Packshot" width="500" height="630" class="size-full wp-image-2055" /></a><p class="wp-caption-text">Yakuza Dead Souls - Packshot</p></div>
<h2>Storymäßig ein echtes Yakuza, aber anders</h2>
<p>Der Untertitel &#8220;Dead Souls&#8221; lässt bereits erahnen, dass die Geschichte in ein Gruselszenario verlegt wurde. Der gewohnte Schauplatz Kamurocho, dem realen Rotlicht- und Vergnügungsbezirk Tokios Kabukicho nachempfunden, wird von einer Zombie-Epidemie heimgesucht. Gebissene Passanten verwandeln sich über kurz oder lang in willenlose Schattenkreaturen, die ihrerseits nur auf der Suche nach Frischfleisch sind. Akiyama, einer der vier Protagonisten, ist einer der ersten, der das Zombieproblem erkennt und wird prompt gemeinsam mit seiner fiebrig erkrankten Assistentin Hana in der zügig eingerichteten Quarantänezone eingeschlossen. Um Hana helfen zu können macht sich Akiyama auf die Suche nach Medizin und findet einen Weg aus der Zone in die noch intakten Teile der Stadt. Was folgt ist die gewohnte Aneinanderreihung von optionalen Sidequests, Freizeitspaß mit Hostessen, Karaoke und Konsorten und natürlich die relevanten Elemente, die die Geschichte weiter bringen. Die weiteren Charaktere sind der durchgeknallte Majima, der bereits seit Teil 1 dabei ist, Kazumas ehemaliger Widersacher Goda und natürlich Kazuma selber. Jeder trägt einen Teil zum großen Ganzen bei, wobei die beiden alten Herren Goda und Kazuma die Hauptgeschichte tragen. </p>
<p>Im Gegensatz zu den üblichen Serienteilen, geht es aber gegen Zombies zur Sache und die lassen sich von ein paar Schlägen und Tritten nicht beeindrucken. Hier werden Bleispritzen der unterschiedlichsten Kaliber nötig und ein ständig sichtbarer Killcounter macht klar, worauf es hier ankommt: Ballern bis die Schwarte kracht. </p>
<p>Hat man sich einmal an die etwas eigenwillige Steuerung (Zielen mit linkem Stick) gewöhnt, machen die Schießereien gegen die Horden anfangs auch Spaß. Headshots töten sofort, während Körpertreffer etwas weniger Schaden anrichten. Im Großen und Ganzem ist es aber egal, wo man trifft, da man dank großzügig verteilter Munitionskisten immer ausreichend Argumente in der Tasche hat. So wird man schnell recht willenlos und schießt sich eigentlich nur noch den Weg frei, um das jeweilige Missionsziel zu erreichen. Und hier krankt das Spiel. Jeder Charakter ist mit einer anderen Quarantänezone konfrontiert, aber alle müssen die ewig gleichen Wege laufen, um von A nach B zu kommen. Gegen Ende des Spiels ist die Zone so groß, dass man sich zweimal überlegt, ob der Hostessclub oder das Casino wirklich den Weg durch die zombieverseuchten Straßen wert ist. Wären da nicht die guten Zwischensequenzen, die unterhaltsamen Charaktere, das permanente Aufleveln und die Suche nach ständig besseren Waffen-Modifikationen würde jegliche Motivation für das Durchspielen fehlen.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=qHsBu-9uwtA">http://www.youtube.com/watch?v=qHsBu-9uwtA</a></p>
<p>Göttlich: Majimas Karaoke (ab 1:01 geht&#8217;s ab!)</p>
<h2>Warum kein Add-on?</h2>
<p>Meine Spielzeit von 45 Stunden und die Completion Rate von 54% zeigt, dass das Yakuza: Dead Souls kein Totalausfall ist. Die Geschichte bezieht sich auf die Anfänge der Serie, was den Einstieg für Spieler ohne Kenntnisse von Teil 1 und 2 erschwert.  Es bietet Kamorucho mit allen üblichen Shops, Restaurants und Freizeitangeboten und hat mit Kazuma, Akiyama und Majima die bisher coolsten Charaktere der Serie. Insbesondere die Abschnitte mit Majima sind der Knaller, da er der einzige ist, der total auf Zombieballerei abfährt und im zerstörten Kamorucho aufgeht. Nichts desto trotz ist das Spiel kleiner als ein gewohntes Yakuza. Pro Chara gibt es 15 Sidequests und lässt man diese aus ist man wahrscheinlich in ca. 10 Stunden durchgaloppiert. Damit würde man jedoch einiges verpassen, denn die Quests sind wie gewohnt unterhaltsamer als die Hauptgeschichte, da es immer wieder zu japanisch-skurillen Situationen mit dem so eigenen Humor kommt. Leider fällt die Spaßkurve des Gameplays nach einiger Zeit stark ab. Die etwas stärkenen Gegner verlieren schnell an Schrecken und die Bossgegner sehen zwar toll aus, sind aber mit stoischem Dauerfeuer auf die richtige Stelle leicht zu knacken. Alles in allem wirkt Dead Souls doch mehr wie ein Add-on zu <a href="http://spontanbesorger.de/mein-videospieljahr-2011-yakuza-4/">Yakuza 4</a>, vergleichbar mit </b>Red Dead Redemption Undead Nightmare</b>, nur mit dem Unterschied, dass es sich hier um ein Vollpreistitel handelt, der in technischer Hinsicht das gewohnte Niveau zu oft unterbietet. Bei hohem Gegneraufkommen kommt es zu massiven Slowdowns und die langen Ladezeiten zwischen einzelnen Abschnitten sind trotz der gezwungenen Spielinstallation geradezu unverschämt. Die Charaktere tragen das Spiel, denn das reine Gameplay von &#8220;laufen und Zombies wegballern&#8221; wird irgendwann zum lästigen Zwischenstück zu den Dialogen. Auch die Nebenaufgaben wie Golf, Hostessen usw. werden mit der Zeit langweilig, da sich hier seit Teil 3 nicht mehr viel geändert hat und der Release-Abstand zwischen den einzelnen Spielen doch zu klein ist. Wer allerdings auf Highscorejagd gehen will und die 100 bei der Completion-Rate stehen haben will, hat nach dem Abspann noch viel zu tun. Die obligatorische Haruka-Mission ist ebenso vertreten wie die Möglichkeit das gesamte Spiel ohne &#8220;lästige Story&#8221; erneut durchzuspielen. Alles in allem ist es das schwächste Yakuza, das ich bisher gespielt habe, das Serienfremden einiges abverlangt, aber für Fans genug inhaltliche Substanz bietet, um es zu Ende zu spielen.</p>
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		<title>Journey &#8211; Mein Videospieljahr 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 07:01:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spontanadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Videospieljahr 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Spiel muss nicht immer ein Actiongewitter abbrennen oder dramaturgisch ausgefeilt sein. Manche Spiele funktionieren auf Grund eines simplen, aber motivierenden Gameplay oder einer abgefahrenen Grundidee. Journey ist nichts von alldem, aber trotzdem in aller Munde. Audiovisuelle Pracht Ich gebe zu, dass ich mich anfangs wirklich schwergetan habe mich mit dem Spiel anzufreunden. Startet man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Ein Spiel muss nicht immer ein Actiongewitter abbrennen oder dramaturgisch ausgefeilt sein. Manche Spiele funktionieren auf Grund eines simplen, aber motivierenden Gameplay oder einer abgefahrenen Grundidee. <b>Journey</b> ist nichts von alldem, aber trotzdem in aller Munde. </p>
<div id="attachment_2049" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://thatgamecompany.com/games/journey/" target="_blank"><img src="http://spontanbesorger.de/wp-content/uploads/journey.jpg" alt="Journey - Die Reise beginnt" title="Journey - Die Reise beginnt" width="500" height="281" class="size-full wp-image-2049" /></a><p class="wp-caption-text">Journey - Die Reise beginnt</p></div>
<h2>Audiovisuelle Pracht</h2>
<p>Ich gebe zu, dass ich mich anfangs wirklich schwergetan habe mich mit dem Spiel anzufreunden. Startet man Journey steht man als geschlechtlich undefiniertes Beduinenwesen, das einem Derwisch nachempfunden zu sein scheint, in einer weiten Wüste und&#8230; steht. Da es keinerlei Einführung gibt hat man keine andere Wahl, als sich in das kalte Wasser bzw. in den heißen Sand zu werfen und intuitiv die namnesgebende Reise anzutreten. Naturgemäß orientiert man sich an Bezugspunkten am Horizont, in der Hoffnung dort ein paar Informationen zu erhalten, doch außer ein paar subtile Steuerungs-Tutorials gibt es nichts, außer den weiteren Weg, der vor einem liegt. Nach einigen Minuten wird dann klar, dass Journey im wahrsten Sinne des Wortes eine Reise gemäß dem Motto &#8220;Der Weg ist das Ziel&#8221; ist. So bewegt man sich laufend, fliegend und Hügel hinabrutschend von Ort zu Ort und genießt dabei die Optik, die sich perfekt mit der Musik und der Geräuchkulisse vermischt. Dabei ist die Grafik an sich gar nicht so atemberaubend. Es sind vielmehr die kleinen Momente, in denen die Kameraperspektive einzelne Sandkörner sichtbar macht oder die Spielfigur auf glitzerndem Wüstenboden vor einer untergehenden Sonne dahingleitet, die aus Journey ein glitzerndes Juwel im PSN machen. </p>
<h2>Einsamer Multiplayer</h2>
<p>Hat man eine Internetverbindung bekommt man bald einen Reisebegleiter zur Seite gestellt, der seinerseits irgendwo auf der Welt mit dem gleichen Spiel beschäftigt ist. Man hat bis zum Ende keine Ahnung wer der Gefährte ist, so wie man auch keine Möglichkeit hat eine sprachliche Kommunikation zu führen. Lediglich kurze Laute sind per Knopfdruck möglich, mit denen man sich gegenseitig auf versteckte Items oder neue Wege aufmerksam machen kann. Diese Barrierefreiheit funktioniert erstaunlich gut, da zum einen keine komplexen Inhalte vermittelt werden müssen und man sich zum anderen gegenseitig auf die jeweilige Kommunikationslogik einlassen muss. Gemeinsam einsam bewegt man sich also durch die Welt, die nach der Wüste eine Ruinenstadt, eine Höhle und verschneites Gebirge birgt. Sterben kann man in dem Sinne nicht, auch wenn es Kreaturen gibt, die der Figur einiges an Flugfähigkeiten nehmen, wenn man von ihnen attackiert wird. Da hilft nur verstecken. Man unterliegt also weder einem Zeitlimit, noch muss man sich gegen irgendwelche Angreifer wehren. Doch auch wenn man sich Zeit lässt und der Partner nicht drängelt ist man nach ungefähr 2 Stunden am Ende der Reise und man kann sich mit einem weiteren Spiel erneut auf den Weg machen.</p>
<h2>Alles, was bleibt</h2>
<p>Unter&#8217;m Strich haben wir also ein actionarmes, stylisches und sehr kurzes Spiel, das die Massen begeistert. Ich für meinen Teil war nach der ersten Reise eher enttäuscht, denn auch wenn es ein paar Ah- und Oh-Momente gibt störte mich das völlige Fehlen einer Geschichte. Doch nach ein wenig Reflektion und einer weiteren Runde hat sich meine Meinung etwas geändert. Journey bietet dem Spieler ein Maximum an Interpretationsmöglichkeiten, die je nach eigener Erfahrung und Hirnverwinkelung massiv ins Esoterische abdriften können. Handelt es sich um eine Pilgerreise, ein Märtyrium oder um ein Synonym für das Leben? Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und mit diesem Hintergedanken spielt sich Journey direkt ganz anders. 15 Euro sind meiner Meinung nach zwar viel zu viel, aber wer flOw und Flowers mochte, kann sich Journey ohne mit der Wimper zu zucken gönnen. Zum entspannten Spielen in schöner Atmosphäre gibt es momentan nichts besseres.</p>
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		<title>Gabriel Knight 3 &#8211; Spiele ohne Verfallsdatum</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 15:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spontanadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele ohne Verfallsdatum]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Sony mit der Playstation den Markt überrollte und ich ziellos von Abitur über Wehrdienst bis ins Studium stolperte, waren mir Spielkonsolen ziemlich schnuppe. Sega hat mich mit dem 32X-Aufsatz maßlos enttäuscht und erstickte jegliches Interesse an Investitionen in weitere Konsolensysteme im Keim. Folglich war ich bis zum Ende des Milleniums ausschließlich mit dem PC [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Sony mit der Playstation den Markt überrollte und ich ziellos von Abitur über Wehrdienst bis ins Studium stolperte, waren mir Spielkonsolen ziemlich schnuppe. Sega hat mich mit dem 32X-Aufsatz maßlos enttäuscht und erstickte jegliches Interesse an Investitionen in weitere Konsolensysteme im Keim. Folglich war ich bis zum Ende des Milleniums ausschließlich mit dem PC unterwegs und habe in dieser Zeit vor allem das Genre des Point &#038; Click Adventures lieben gelernt. Neben den Klassikern von Lucas Arts hatten es mir vor allem die Geschichten, die von Sierra Entertainment vertrieben wurden, besonders angetan. Eines der großen Highlights ist dabei bis heute <b>Gabriel Knight 3 &#8211; Blood Of The Sacred, Blood Of The Damned</b>, das sich nicht nur mit liebenswürdigen Charakteren und weitestgehend logischen Rätseln, sondern auch mit einer sehr gut recherchierten, glaubwürdigen Verschwörungstheorie und einem gesunden Schuss Mystik in meinen ewigen Top 10 der besten Spiele verewigt hat.</p>
<div id="attachment_2040" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img src="http://spontanbesorger.de/wp-content/uploads/gabriel-knight-3.jpg" alt="Gabriel Knight 3 Packshot" title="Gabriel Knight 3 Packshot" width="500" height="601" class="size-full wp-image-2040" /><p class="wp-caption-text">Gabriel Knight 3 Packshot</p></div>
<h2>Mehr als The Da Vinci Code</h2>
<p>War das eine blöde Situation, als 2003/2004 der Hype um Dan Browns Sakrileg (The Da Vinci Code) begann. Immer mehr Leute unterhielten sich über die Theorien, die in diesem Roman vertreten werden und was es doch für eine Sensation wäre, so etwas überhaupt zu veröffentlichen. Ich konnte den Rummel nicht ganz nachvollziehen, weil ich die gesamte Theorie um Maria Magdalena bereits 1999 kennenlernte, denn nichts Geringeres als die Geschichte um die Suche nach dem &#8220;Saint Greal&#8221; &#8211; dem heiligen Gral &#8211; ist nämlich der Kern von Gabriel Knight 3. Anders als Dan Brown schlägt Jane Jensen, Autorin der Gabriel Knight Serie, einen mystischen Weg ein und räumt bereits im Vorspann die Existenz von Vampiren ein. Natürlich dürfen Templer und Freimaurer ebenso wenig fehlen, wie die Geschichte rund um schwangere Maria Magdalena, die nach der Kreuzigung Jesu auf der Flucht im heutigen Südfrankreich in der Gegend von Rennes-le-Château ihre letzte Ruhe gefunden haben soll. Alles in allem gibt es also mehr als genug Zutaten für eine packende Geschichte.</p>
<h2>Mehr als ein Mystik-Adventure</h2>
<p>Tragendes Element ist natürlich der Protagonist Gabriel Knight, der einer langer Ahnenreihe von &#8220;Schattenjägern&#8221; entstammt. Als Horrorautor erfuhr er im ersten Teil der Serie von seiner Bestimmung, die ihm durch seinen Vater in die Wiege gelegt wurde, und setzte sich dann im zweiten Teil mit dessen Bedeutung auseinander. Der Kontakt mit Voodoo und Werwölfen hat seine Weltanschauung entschieden geprägt, so dass er in diesem dritten Abenteuer bereits ein erfahrener Kämpfer des Lichts ist. Ihm zur Seite steht die Japano-Amerikanerin Grace Nakimura, die hauptsächlich für Recherche und Hintergrundforschung zuständig ist. Sie und Gabriel fühlen sich zwar zueinander hingezogen, bewahren aber in der Regel eine eng freundschaftliche, jedoch professionelle Distanz. Sie geraten regelmäßig aneinander, wenn es um die Auslegung der Pflichterfüllung eines Schattenjägers geht. Während Gabriel eher locker mit seiner Verantwortung umgeht, versucht Grace stets ihm den nötigen Ernst einzutrichtern. Im Verlauf des Spiels übernimmt man über beide die Kontrolle und löst diverse Rätsel je nach Fähigkeit der Figuren.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=lYjWOcMa1WM">http://www.youtube.com/watch?v=lYjWOcMa1WM</a></p>
<p>
Ein &#8220;Let&#8217;s play&#8221; Abschnitt</p>
<p>Der Plot ist an der Oberfläche denkbar einfach. Gabriel erhält den Auftrag den Sohn eines britischen Lords vor den &#8220;nächtlichen Besuchern&#8221; zu schützen. Diese schaffen es aber den Jungen zu entführen und Gabriel nimmt die Verfolgung auf. Die Spur verliert sich im verschlafenem Nest Rennes-le-Château, wo er für die weitere Spurensuche sein Lager aufschlägt. Nahezu zeitgleich trifft eine kleine Reisegruppe unterschiedlichster Gestalten ein, die scheinbar alle auf Gral-Sightseeing-Tour sind. Es wird jedoch schnell klar, dass jeder Reisende mehr im Sinn hat, als nur ein paar Bilder zu schießen und topografische Besonderheiten zu bestaunen. Gabriel hat den Verdacht, dass mindestens einer der Reisenden in die Entführung involviert ist und beginnt mit seiner detektivischen Arbeit. Neben diversen Gesprächen erkundet man die wenigen Gebäude des Orts und die nähere Umgebung, sobald man einen fahrenden Untersatz gefunden hat. Während sich Gabriel auf die Informationsbeschaffung beschränkt, konzentriert sich seine inzwischen eingetroffene Assistentin Grace Nakimura auf die Recherche und Denkarbeit. Gemeinsam kommen Sie nach und nach den Geheimnissen von Rennes-le-Château, den Hotelgästen und den nächtlichen Besuchern auf die Spur.</p>
<h2>Mehr als Point&#038;Click</h2>
<p>Wie bei einem klassischen PC-Adventure üblich erkundet man die Umgebung ausschließlich mit der Maus. Interessante Orte, Personen und Gegenstände lösen auf Klick eine Aktion oder Reaktion aus. Man sammelt Items, die man kombinieren oder einsetzen kann und versucht über diverse Gesprächsthemen neue Erkenntnisse zu gewinnen. So weit, so Standard. Anders als bei den meisten anderen Adventuren ist hier aber auch etwas Hirnschmalz gefragt, das man für handfeste Rätsel einsetzen muss. Man analysiert Gemälde, historische Dokumente, Landkarten und die &#8220;Schattenjäger-Datenbank&#8221;, um mit gefundenen Querverweisen und weiteren Puzzleteilen das große Ganze zu erkennen. Insbesondere die Datenbank birgt eine der größeren Herausforderungen des Spiels, da man in vielen Fällen selber auf die richtigen Suchbegriffe kommen muss (und händisch eingibt), um nur im Ansatz an die richtigen Infos zu gelangen. Wer hier mit einem Walkthrough auf dem Schoß durchmarschiert, bringt sich nicht nur um den Rätselspaß. Er zerstört auch die Atmosphäre, die durch diese Abschnitte erzeugt wird. </p>
<p>Glücklicherweise kann man bei Gabriel Knight 3 keine Fehler machen (außer beim großen Showdown), was viel Platz für Ausprobieren lässt. Darüber hinaus ist das Spiel in chronologisch Tages- und Nachtabschnitte unterteilt, in denen man bestimmte Aufgaben lösen muss, um in den nächsten Abschnitt zu kommen. So behält man stets ein Gefühl für den eigenen Spielfortschritt und läuft nicht in die dramturgische Falle irgendwelche Details zu verpassen. Man kann zwar an die eine oder andere Fruststelle geraten, aber dank der vielen Kommentare der Protagonisten und NPCs findet man früher oder später immer die Lösung für das aktuelle Problem. Apropos Kommentare: Gabriel Knight 3 gehört zu den wenigen Spielen der 90er Jahre, das eine exzellente deutsche Synchronisation erhalten hat. Wortwitz, zur Nationalität passende Akzente und Charaktereigenschaften werden auf einem Niveau vermittelt, von dem sich so manches Spiel von heute noch eine große Scheibe abschneiden könnte. Am Rande sei noch erwähnt, dass das hochgelobte Dialogsystem von Mass Effect in etwas anderer Form bereits bei Gabriel Knight 3 eingesetzt wurde: Man wählt lediglich Themen aus, während man die genaue Formulierung erst mit dem entstehenden Dialog erfährt. Lediglich das Wertesystem existiert hier nicht.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=lv7qzoKnxAM">http://www.youtube.com/watch?v=lv7qzoKnxAM</a></p>
<p>
Das stimmungsvolle Intro zu Gabriel Knight 3</p>
<h2>Mehr als ein Geheimtipp</h2>
<p>Grafisch bewegt sich das Spiel für damalige Verhältnisse und für das Genre auf recht hohem Niveau. Im Gegensatz zu den vielen Adventures im Comic- und Bitmapstil, greift Gabriel Knight 3 auf die Sheep-Engine zurück und bietet 3D Grafik, die jederzeit 360° Blickwinkel erlauben und generell ohne vorgerenderten oder vorgezeichneten Grafiken auskommt. Aus heutiger Sicht sind die Texturen bestenfalls verwaschen und die Figurenmodelle ziemlich kantig, doch lässt man sich auf den Stil und  die altersbedingte Detailsarmut ein, wird man in diese Welt förmlich hineingezogen. Nicht umsonst wartet eine treue Fanbasis bis heute auf ein viertes Abenteuer, denn auch wenn &#8220;Blut der Heiligen, Blut der Verdammten&#8221; ein Ende ohne nennenswerten Cliffhanger hat, bleiben ein paar Fragen offen, die man gerne beantwortet bekommen würde. Als Serie ist Gabriel Knight ohnehin ein Phänomen für sich, denn kaum einer anderen Serie ist es mit drei Teilen gelungen, eine konsequente Weiterentwicklung der Technik und der Charaktere zu schaffen und mit dem bislang letzten Teil einen entsprechenden Höhepunkt zu schaffen. Man kann Teil 3 problemlos ohne Vorkenntnisse spielen, doch zünden ein paar Insidergags erst, wenn man alle Episoden gespielt hat. Wer also noch nie ein Gabriel Knight auf dem Schirm hatte und Lust auf eine spannende Geschichte mit Verschwörungstheorien, gruseligen Momenten und Humor hat, sollte das bald nachholen. Es lohnt sich!   </p>
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		<title>Braucht man die Mass Effect 3 Collectors Edition?</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 19:55:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spontanadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Videospieljahr 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Über Mass Effect 3 wurde in den letzten Wochen weit über den Sättigungsgrad hinaus berichtet und mir ist klar, dass niemand jetzt noch irgendein Review lesen will. Das ist eben das Schicksal eines Tripple A Mainstream Spiels auf einer B Hobbyseite Ich werde stattdessen ein paar Worte zur Collectors Edition verlieren, die zwar durchaus ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Über Mass Effect 3 wurde in den letzten Wochen weit über den Sättigungsgrad hinaus berichtet und mir ist klar, dass niemand jetzt noch irgendein Review lesen will. Das ist eben  das Schicksal eines Tripple A Mainstream Spiels auf einer B Hobbyseite <img src='http://spontanbesorger.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ich werde stattdessen ein paar Worte zur Collectors Edition verlieren, die zwar durchaus ein oder zwei Highlights hat, aber gerade im digitalen Bereich ziemlich viel Stuss beinhaltet. Nachdem ich Mass Effect 3 nun ca. 60 Stunden offline und weitere 10 online gespielt habe, kommt jetzt meine Einschätzung der <del datetime="2012-04-11T19:27:54+00:00">Cashcow</del> Collectors Edition.</p>
<h2>Digitale Extras</h2>
<p>Die digitalen, beziehungsweise nicht physisch greifbaren Boni lesen sich sehr umfangreich, entpuppen sich aber nach dem Einlösen der Codes als weitestgehend inhaltliches Vakuum ohne echten Mehrwert. An erster Stelle wären da die Outfit- und Rüstungspacks zu nennen, die bestenfalls für ein kurzes Amusement sorgen, wenn man sie erstmalig anlegt. Der Kapuzenpulli (N7-Hoodie) für Shepards friedliche Einsätze entspricht vielleicht am ehesten der Definition eines &#8220;Casual Outfits&#8221;, macht aber bei weitem nicht soviel her, wie die Gala-Uniform oder Femsheps Abendkleid. Die Rüstungen haben ebenfalls nur einen kurzen optischen Reiz, während sie den meisten im Spiel erhältlichen Kampfanzügen unterlegen sind. Gleiches gilt auch für die Bonuswaffen: Die Masse der erhältlichen Waffen macht diesen Zusatz schlicht überflüssig. Der größte Quatsch bleibt allerdings der gut klingende <b>Normandy “Robotic Dog”-Begleiter</b>. Als ich das las dachte ich zuerst an den tollen Hund aus Fable 2, der nicht nur überall mitmischt, sondern dem Spieler als wahrer treuer Begleiter schnell ans Herz wächst. Bei Mass Effect 3 entpuppt sich dieser Vierbeiner als dämlicher Roboter, der im Shuttle-Bay auf und ab läuft und sonst gar keine Funktion hat. Das grenzt in meinen Augen schon an Kundenveraschung. </p>
<p>Aber es ist nicht alles Schrott im Reich der digitalen Boni. Da wäre beispielsweise der Content &#8220;Aus der Asche&#8221;, der auch als berüchtigter Day One DLC erhältlich ist. Die Mission ist nicht weiter der Rede wert, auch wenn es den Fan der ersten Stunde an den Ort der ersten Mission zurückbringt. Der mit diesem Inhalt vorgestellte Bonuscharakter und die damit verbundenen Dialoge und Sequenzen sind dagegen Pflicht für jeden Fan der Serie, weisen sie doch eine völlig neue Perspektive auf den Krieg zwischen Protheaner und Reapern auf. Mein persönliches Highlight der Collectors Edition ist aber der Soundtrack, der allerdings von allen Boni auch am besten versteckt war. Hätte ich diese Auflage nicht hauptsächlich wegen des Soundtracks gekauft, hätte ich die Karte mit den Informationen wahrscheinlich versehentlich entsorgt. Irgendwo dort findet man ohne weitere Markierung den Hinweis, wie man an die Musik herankommt: Auf der Seite von EA registrieren/einloggen, die registrierten Spiele im eigenen Profil raussuchen und unter ME3 den Bonusinhalt &#8220;Soundtrack&#8221; auswählen. Umständlich und mit einer Zwangsnutzung der Online-Präsenz verbunden, als ob die Zwangsregistrierung durch das Cerberus-Netzwerk nicht schon genug wäre. Der Soundtrack an sich ist dafür aber makellos. Der Download umfasst 25 Wave-Dateien (!) in hervorragender Klangqualität und das Coverbild und ist im Paket fast ein Gigabyte groß. Es ist sicher nicht das ideale Format für mobile Geräte, aber die Umwandlung in das kleinere MP3-Format ist ja kein wirkliches Problem mehr. </p>
<p>Die Avatar- und Social Media Boni will ich nicht weiter kommentieren, da es genug Leute gibt, die auf solche Items total abfahren. Es ist ein Goodie für Fans, die ME3 und N7 auf der virtuellen Brust tragen wollen, was meines Erachtens durchaus in Ordnung geht.</p>
<div id="attachment_2023" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img src="http://spontanbesorger.de/wp-content/uploads/mass-effect-3-ce.jpg" alt="Greifbare Extras der Collectors Edition" title="Greifbare Extras der Collectors Edition" width="500" height="391" class="size-full wp-image-2023" /><p class="wp-caption-text">Greifbare Extras der Collectors Edition</p></div>
<h2>Extras zum Anfassen</h2>
<p>Es ist schwierig diese physischen Boni zu bewerten. Qualitativ gibt es hier eigentlich nichts zu meckern. Das Art-Book hat ein hochwertiges Hardcover und ist auf entsprechend gutem Papier gedruckt. Lediglich das kleine Format, welches an die Spielhülle angepasst ist, stört etwas. Das beiliegende Comic reiht sich in die üblichen Dark Horse Spielecomics ein und ist für Nicht-Sammler sowohl künstlerisch, als auch inhaltlich nicht weiter interessant, wobei auch hier das Kleinformat wie gewollt und nicht gekonnt wirkt. Der Aufnäher entpuppt sich als Patch mit &#8220;Klettverschluss&#8221;, dessen Motiv aufgestickt ist und generell gut verarbeitet ist. Ob man sich mit diesem N7-Emblem aber wirklich in der Öffentlichkeit zeigen will, wage ich auch bei den Hardcorefans zu bezweifeln. Die exklusive Lithographie ist nichts weiter als eine dickere Postkarte mit der Normandy als Motiv. Dazu kommt dann noch das Steelbook, eine Papphülle für die Extras und der alles umhüllende Pappschuber, der das Paket zum Anfassen komplettiert.</p>
<h2>Viel Geld für niedrigen Mehrwert</h2>
<p>Es ist immer schwer einen Wert auf einen vermeintlichen Sammelgegenstand zu benennen. Fans, die sich auch Bücher, Figuren und ähnliches Merchandise gönnen, werden mit dieser Collectors Edition ihre wahre Freude haben. Ich bin jedoch nicht der Meinung, dass diese Edition für reine Sammler wirklich interessant ist. Keines der Inhalte weist eine Nummerierung auf, was auf eine riesige Auflage hinweist, wodurch eine Wertsteigerung kaum möglich sein wird und auch einmalige oder zumindest spektakuläre Inhalte sucht man vergeblich. Die Codes enttäuschen ebenfalls das Sammlerherz, da man viel zu wenig zum anfassen oder zum ausstellen hat. Ich selber habe diese Auflage eigentlich nur wegen der Bonusmission und wegen des Soundtracks gekauft. Wäre letzterer nicht enthalten gewesen hätte ich mich wirklich verarscht gefühlt, denn die Mission gibt es bekanntermaßen seit Tag 1 für einen niedrigeren Aufpreis zum Download. Hätte ich vorher gewusst, wie bedeutungslos die anderen digitalen Inhalte sind, hätte ich die Codes nicht eingelöst und bei ebay als CE ohne Spiel mit allen anderen Sachen wieder verkauft.</p>
<p>Apropos: Ist hier jemand an den greifbaren Boni interessiert? Ich gebe die gesamten physikalischen Beilagen ab und würde es bei Interesse hier verlosen, anstatt es auf ebay zu verhökern &#8211; nur das Steelbook behalte ich <img src='http://spontanbesorger.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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</ul>
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		<title>Fundstück: Sind Leer-Cassetten der Tod der Schallplatte?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 11:16:58 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Follower der Top-Tweets haben es sicher schon gesehen, aber um sicher zu gehen, dass es noch mehr Leute finden, lesen und sich darüber amüsieren, verlinke ich ganz uneigennützig auf den Artikel Sind Leer-Cassetten der Tod der Schallplatte? auf Cliphead, der einen Bravo-Artikel aus dem Jahre 1977 abbildet. Die Lektüre lohnt sich allein schon wegen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Follower der Top-Tweets haben es sicher schon gesehen, aber um sicher zu gehen, dass es noch mehr Leute finden, lesen und sich darüber amüsieren, verlinke ich ganz uneigennützig auf den Artikel <a href="http://cliphead.wordpress.com/2010/04/12/sind-leer-cassetten-der-tod-der-schallplatte/trackback/" target="_blank">Sind Leer-Cassetten der Tod der Schallplatte?</a> auf <a href="http://cliphead.wordpress.com" target="_blank">Cliphead</a>, der einen Bravo-Artikel aus dem Jahre 1977 abbildet. Die Lektüre lohnt sich allein schon wegen der Argumentation der Musikindustrie, die bereits vor 35 Jahren über eine Milliarde Verlust wegen eines Kopiermediums propagiert hat. Im Großen und Ganzen kann man die Vokabeln Schallplatte, Leer-Cassette und Radio mit CD, Downloads und Internet ersetzen, zusätzlich die Künstlernamen aktualisieren und schon hätte man ein wunderbares Gerüst für einen Artikel, der die aktuelle Diskussion rund um Copyrights, Downloads und ACTA aufgreift. Die Musikindustrie und die Gesetzgebung hat es nachweislich nicht geschafft innerhalb von 35 Jahren das Urheberrecht auf ein moderneres Level zu heben. Ca. 150 Kommentare, die sich innerhalb von 2 Jahren angesammelt haben, sprechen für sich&#8230;</p>
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		<title>Update: 5 Jahre PS3 – abgeraucht!</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 11:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spontanadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsolen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mächtiger IT-Fachmann, können PS3 reparieren! Jetzt weiß ich, wie sich Tom Hanks Figur in Cast Away &#8211; Verschollen gefühlt hat, als er Feuer gemacht hat. Meine abgerauchte PS3 läuft wieder, nach dem ich Sie einmal komplett auseinandergenommen, vom Staub der letzten Jahre befreit, an den geeigneten Stellen mit dem Fön bearbeitet und anschließend wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Ich mächtiger IT-Fachmann, können PS3 reparieren! Jetzt weiß ich, wie sich Tom Hanks Figur in <b>Cast Away &#8211; Verschollen</b> gefühlt hat, als er Feuer gemacht hat. Meine <a href="http://spontanbesorger.de/5-jahre-ps3-abgeraucht/">abgerauchte PS3</a> läuft wieder, nach dem ich Sie einmal komplett auseinandergenommen, vom Staub der letzten Jahre befreit, an den geeigneten Stellen mit dem Fön bearbeitet und anschließend wieder zusammengebaut habe. Siehe da, die Konsole schnurrt für&#8217;s Erste wieder und läuft brav vor sich hin. Leider hat die Festplatte meine vorherigen Rettungsversuche nicht überlebt, wodurch meine Savegames endgültig verloren sind. Das ist zwar bei einigen Spielen ärgerlich, aber letztlich halb so wild. Jetzt habe ich beispielsweise wieder eine Motivation die Story von Yakuza 4 durchzuzocken. Dabei wird mir gerade bewusst, dass meine Save-Files von FF-XIII ebenfalls hinüber sind. So geht der Plan dahin den Planeten zu durchstreifen, um irgendwann mal alle Quests zu beenden und die Charas maximal aufzuleveln.</p>
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		<title>5 Jahre PS3 &#8211; abgeraucht!</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 12:36:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spontanadmin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nahezu pünktlich zum fünfjährigen Jubiläum der Markteinführung der Playstation 3 ist meine gute, alte &#8220;dicke Dame&#8221; abgeraucht. Nach einigen Tagen einer nicht lokalisierbaren und undefinierbaren Andeutung eines Geruchs, der mich an einen entlüfteten Heizkörper erinnerte, verweigerte meine PS3 vergangenen Samstag Morgen jegliche Mitarbeit, zeigte mir kurz ein gelbes Licht und anschließend mit einem blinkenden roten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nahezu pünktlich zum fünfjährigen Jubiläum der Markteinführung der Playstation 3 ist meine gute, alte &#8220;dicke Dame&#8221; abgeraucht. Nach einigen Tagen einer nicht lokalisierbaren und undefinierbaren Andeutung eines Geruchs, der mich an einen entlüfteten Heizkörper erinnerte, verweigerte meine PS3 vergangenen Samstag Morgen jegliche Mitarbeit, zeigte mir kurz ein gelbes Licht und anschließend mit einem blinkenden roten Licht den Finger. </p>
<h2>YLOD &#8211; Ende, Aus, Applaus</h2>
<p>Damit hat es auch meine PS3 nicht geschafft die aktive Phase der laufenden Konsolengeneration zu überleben und teilt sich nun einen Platz mit meinen zwei XBox 360, die mit einem ROD den Dienst einstellten. Es ist echt ärgerlich, vor allem, weil ich vor ca. 4 Jahren für Sonys Kiste stolze 400 Euro hingelegt habe und nicht mal ansatzweise Gewährleistung, Garantie oder Kulanz zu erwarten ist. Die XBoxen wurden mir immerhin noch kostenfrei repariert bzw. ersetzt, aber hier sitze ich jetzt auf einem 400 Euro teuren Melkschemel, denn zu mehr ist die Kiste im aktuellen Zustand nicht zu gebrauchen. </p>
<h2>Abhängigkeit vom Multimedia-Center</h2>
<p>Da ich mir zu Hause mittlerweile meine Unterhaltungswelt rund um meine Konsolen aufgebaut habe und die PS3 unter anderem auch mein Standard-BluRay-Player ist, war ich innerhalb weniger Augenblicke meines Wohnzimmerentertainments beraubt. Was kann man also tun? Ca. 4 Wochen auf eine Reparatur warten, die entweder 100 Euro plus Versand bei einem Unbekannten kostet und bei der man nichts von der Qualität der Arbeit weiß, oder 125 Euro für eine vergleichbare Arbeit von Sony kostet, oder direkt losziehen und eine neue Slim-PS3 kaufen, die aber im günstigsten Fall auch noch 250 Euro kostet? Jepp, ich hab mir die Slim gekauft, da ich nicht so lange auf Filme verzichten will. Die XBox federt zwar das meiste aus der Medienwelt ab, aber ein BluRay-Laufwerk ist dann doch nicht verbaut.</p>
<p>Jetzt habe ich also die neue, superleise PS3, die häßlich wie die Nacht ist und keine meiner Savegames mehr besitzt. Die meisten runtergeladenen Spiele konnte ich noch rekonstruieren, aber einige Games, die ich mir über andere Accounts gekauft habe sind futsch. Wer kennt schon alle seine Aliase, mit denen man internationale Angebote abgegriffen hat? Mein Backup ist leider auch viel zu alt, um auch nur ansatzweise den ursprünglichen Zustand wieder herstellen zu können. Wer hält auch schon die Backups einer Spielkonsole aktuell und warum muss man sich überhaupt Sorgen um ein Backup machen. Ich werde jetzt noch irgendwie versuchen per USB-Frame meine alte 400 GB HDD an den PC anzustöpseln, um zumindest ein paar Daten &#8220;zu Fuß&#8221; zu retten. Ich bezweifele allerdings damit ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen. Es ist einfach zum Kotzen! </p>
<p>In diesem Sinne: Happy Birthday, Playstation 3! Ich hoffe dein Nachfolger wird so haltbar, dass man nicht wieder nach vier Jahren ein Ersatzgerät kaufen muss. Oder ich ziehe meine Lehre aus dem Schaden und kaufe mir erst dann eine neue Konsole, wenn sie in der Größe reduziert wird.</p>
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		<title>Mass Effect 3 &#8211; Ein Ende, ein für alle mal!</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 20:25:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spontanadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsolen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag befasst sich mit dem Ende von Mass Effect 3 und enthält massive, nicht gekennzeichnete Spoiler. &#8220;An End Once And For All&#8221; lautet der Titel von Track 22 des Mass Effect 3 Soundtracks und gibt dem audiophilen Spieler zumindest in einer Hinsicht den eindeutigen Hinweis, wie die Trilogie endet: Endgültig! Das ist es doch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<b>Dieser Beitrag befasst sich mit dem Ende von Mass Effect 3 und enthält massive, nicht gekennzeichnete Spoiler.</b></p>
<p><b>&#8220;An End Once And For All&#8221;</b> lautet der Titel von Track 22 des Mass Effect 3 Soundtracks und gibt dem audiophilen Spieler zumindest in einer Hinsicht den eindeutigen Hinweis, wie die Trilogie endet: Endgültig! Das ist es doch, was wir alle wollen. Ich selber kann Geschichten nichts abgewinnen, die mit dem Ende so viele Hintertürchen offen lassen, dass man jederzeit mit einer weiteren Handlungsebene weitermachen könnte. Es ist zwar gerade in der Unterhaltungsindustrie ein etablierter Kniff, aber wirklich befriedigend ist das nur für die, die mit ewig neuen Aufgüssen und Fortsetzungen ihr Geld verdienen. </p>
<p>Shepard stirbt also am Ende und es ist nicht wirklich überraschend, denn wie sonst kann die Reise eines Helden enden, der keine personifizierte Nemesis hat? In meinem Universum war Shepard eine gerechte Kämpferin, die für die Rechte aller Rassen eingetreten ist und für das Wohl des Universums auch viele persönliche Dinge, Personen und ganze Populationen geopfert hat, und sich dadurch selbst in tiefe Krisen gestürzt hat. Da ist es nur konsquent logisch, dass sie sich am Ende selbst opfert, um jede Art des Lebens zu bewahren und vor zukünftigen Bedrohungen durch die Reaper zu schützen. Ein emotionales Ende, ein selbstloses Ende, ein gutes Ende.</p>
<h2>Unlogisch? Fantasielose Kleingeister!</h2>
<p>Aber da gibt es dann die sogenannte Fangemeinde, die mit diesem und allen anderen möglichen Enden nicht einverstanden sind. Man beschuldigt Bioware die eigene Serie verraten zu haben. Ein solches Ende sei der Serie nicht würdig. Sie hängen sich an vermeintlichen Logikfehlern auf und zetern, bis Bioware antwortet und Alternativen verspricht. Ich kann diese ganze Aufregung nicht verstehen, vor allem wenn es um die Logik geht. Betrachten wir uns die letzte Stunde des Spiels doch mal genauer. Shepard kämpft sich im zerstörten London bis zum Transporterstrahl, der sie zur Citadell bringen soll. Auf den letzten Metern wird der gesamte Trupp versprengt und der Commander verliert das Bewusstsein. Als sie wieder zu sich kommt hat sie noch den Blick auf den Transporter gerichtet und sie weiß nicht, was um sie herum geschieht, geschweige denn wieviel Zeit vergangen ist. Ihre Einsatztruppe ist jedenfalls nicht mehr da. Alles, was jetzt folgt dreht sich nur Shepard und wir erfahren nicht, was zwischenzeitlich mit der Normandy und ihrer Besatzung passiert. Warum sollte es also unlogisch sein, dass das Schiff gerade in einem Sprung durch ein Masseportal steckt, als diese zerstört werden? Die Erde ist Kriegsgebiet, tausend Sachen können zu einem Sprung geführt haben. Da ein Reaperschiff direkt hinten dran war könnte Joker gezwungen gewesen sein diese Flucht anzutreten. Ich habe genug (gute) Filme gesehen und Bücher gelesen, die mir viel schlimmeren Brüchen durchgekommen sind. Gerade das Science Fiction Genre ist dafür prädestiniert.<br />
<h2>Der Weg ist das Ziel</h2>
<p>Ich kann allerdings die Enttäuschung über die wenigen Variationen nachvollziehen, auch wenn Bioware sein &#8220;Versprechen&#8221; eingelöst hat. Es hieß immer, dass alle Entscheidungen aus den ersten beiden Teilen am Ende Konsequenzen haben werden. Das Ende ist dabei eben der letzte Teil der Trilogie. Während des Spielens gab es unzählige Situationen, die exakt auf meine Geschichte geschneidert waren. Da war die Mission um die Rachni, die durch eine getötete Königin sicher anders verlaufen wäre, wenn sie überhaupt stattgefunden hätte. Auch Wrex spielt in meinem Spiel eine große Rolle, da ich ihn im ersten Teil nicht habe sterben lassen. Schön ist auch der Schwanzvergleich unter Soldaten, als Garrus mit Kaidan Kriegsgeschichten austauscht und beide von den Missionen erzählen, bei denen sie auch tatsächlich dabei waren. Diese und unzählige weitere Momente haben mir gezeigt, wie sehr sich Bioware um sein Baby und seine Fans gekümmert hat. Ein altes Sprichwort sagt sinngemäß &#8220;wer eine Reise tut, hat viel zu erzählen&#8221;, was sich noch auf die altmodische Art des Reisens bezieht. Wichtig war nicht das Ankommen, sondern die Reise als Abenteuer. Genau das haben die Entwickler beherzigt. Sie haben nicht krampfhaft versucht jedes Quentchen Detail in ein ewig langes Ende zu packen, sondern haben die Geschichtchen, Charakterentwicklungen und weitere Konsequenzen wohl dosiert über die gesamte Spielzeit verteilt. Dazu fällt mir nur noch eines ein: <b>Chapeau, Bioware, Mission accomplished!</b></p>
<h2>Be careful what you wish for</h2>
<p>Da aber jetzt genug bei Bioware rumgeheult wurde und der Shitstorm ungebremst weiterrollte, hat man jetzt Nachbesserung angekündigt. Suuuuper gemacht, Leute! Jeder weiß, welche DLC-Politik bei Mass Effect gefahren wird. Glaubt wirklich irgendjemand, dass dieses Update kostenlos programmiert und zur Verfügung gestellt wird? Selbst wenn es nichts kosten sollte könnte das neue Ende niemals das werden, was sich viele Leute wünschen. Dazu wäre nämlich ein Finale notwenig, das Tolkien-Ausmaße hätte.</p>
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</ul>
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		<title>Eternal Sonata &#8211; Spiele ohne Verfallsdatum</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 13:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spontanadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele ohne Verfallsdatum]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich gehört dieses Spiel noch nicht in diese Kategorie, da es für die noch aktuelle Konsolengeneration Xbox 360 und PS3 erschienen ist. Da ich aber noch immer mit Mass Effect 3 beschäftigt bin und ich langsam ein schlechtes Gewissen bekomme, habe ich mal in meinem redaktionellen Archiv gewühlt und dieses Rezension von 2007 herausgezogen. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Eigentlich gehört dieses Spiel noch nicht in diese Kategorie, da es für die noch aktuelle Konsolengeneration Xbox 360 und PS3 erschienen ist. Da ich aber noch immer mit Mass Effect 3 beschäftigt bin und ich langsam ein schlechtes Gewissen bekomme, habe ich mal in meinem redaktionellen Archiv gewühlt und dieses Rezension von 2007 herausgezogen. Sie bezieht sich auf die damals noch exklusive Version für die 360, hat aber ansonsten noch 100% Bestand.</p>
<div id="attachment_1977" class="wp-caption aligncenter" style="width: 365px"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000TUM14E/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=spontanbesorg-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000TUM14E"><img src="http://spontanbesorger.de/wp-content/uploads/packshot.jpg" alt="Eternal Sonata - Packshot" title="Eternal Sonata - Packshot" width="355" height="500" class="size-full wp-image-1977" /></a><p class="wp-caption-text">Eternal Sonata - Packshot</p></div>
<h2>DER Chopin? WTF!</h2>
<p>Der berühmte Komponist Chopin liegt von Arzt und Angehörigen umgeben auf seinem Sterbebett. Der letzte Anfall ist abgeebbt und sein ruhiges Atmen lässt auf einen tiefen Schlaf und einen schönen Traum hindeuten. Während die Anwesenden den baldigen Tod befürchten, taucht Chopins Bewusstsein in eine Welt ab, die er anfangs als Produkt seiner Fantasie deutet, sich aber bald als weitaus realer herausstellt, als er vermuten könnte. Er trifft das Mädchen Polka, die gerade auf dem Weg zu ihrem Landsherrn ist, um sich über die herrschenden, schlechten Lebensbedingungen zu beschweren. Ihre unheilbare Krankheit, die sie zwar mit magischen Kräften versieht, aber auch ihren sicheren Tod bedeutet, verbindet sie mit Chopin, und beide beschließen die Reise gemeinsam anzutreten. Sie ahnen nicht, dass sie schon bald Spielball eines skrupellosen, mit Kriegsvorbereitungen und Intrigen beschäftigen Despoten sein werden und ihr Weg durch viele Kämpfe an der Seite neuer Freunde geprägt sein wird.</p>
<h2>Rundenbasierte Echtzeitkämpfe</h2>
<p>Abseits dieser Geschichte gibt es für den Spieler einiges zu tun. Man übernimmt die Kontrolle über die anfänglich kleine Gruppe und steuert sie traditionell durch Städte, Landschaften und Dungeons. Während den Städten Handel, Ruhepausen und Konversation vorbehalten sind, findet außerhalb der Siedlungen der Kampf mit verschiedenen Monstern und menschlichen Gegnern statt. Dabei hat man die Möglichkeit den stets sichtbaren Monstern und Bösewichtern aus dem Weg zu gehen oder sie bewusst anzusteuern. Die eigene Position zum Gegner entscheidet dabei über die taktische Ausgangslage. Fällt man dem Ahnungslosen in den Rücken, kann man entscheidende Treffer landen, bevor es zu einem Gegenmanöver kommt, steht aber selber schutzlos da, sollte jemand von hinten in die Gruppe hineinstürmen. Bei einer Frontalauseinandersetzung kommt es zum chancengleichen Schlagabtausch. Die nun folgende Auseinandersetzung findet als rundenbasierter Echtzeitkampf in einer eigenen Arenenansicht statt – als besonderes Feature können bis zu drei Spieler mit ihren Pads am Kampf teilnehmen und je einen der Kämpfer steuern. Jeder Akteur, egal ob alleine oder mit Freunden, hat reihum eine gewisse Zeitspanne, um seine Aktionen zu platzieren, während der Rest zur Passivität verdonnert ist. Wie von JRPGs gewohnt kann man während dieser Aktionszeit Items verwenden, laufen, aus der Ferne angreifen, direkt auf den Gegner einschlagen oder Zauber sowie Spezialattacken wirken. Diese individuellen Fähigkeiten sind jederzeit unbegrenzt einsetzbar, da Eternal Sonata auf den Einsatz eines Magiepunkte-Systems verzichtet. Damit aber der Kampf nicht ausschließlich aus diesen Moves besteht, ist die Stärke durch Aktionspunkte limitiert. Die Punkte werden während des Kampfes durch Einzeltreffer gesammelt und verbrauchen sich beim Einsatz gänzlich, um anschließend durch weitere Treffer wieder angehäuft zu werden. Darüber hinaus sind Fähigkeiten an Licht und Schatten gebunden. Steht der Kämpfer in der Sonne oder im Schein einer Fackel stehen ausschließlich die Lichtfähigkeiten zur Verfügung. Befindet er sich dagegen im Dunkeln oder im Schatten eines Objekts können nur die Schattenfähigkeiten ausgespielt werden. So kompliziert dieses System jetzt auch klingt, so intuitiv setzt man es schon nach wenigen Kampfrunden ein. Des Weiteren entwickelt sich das Kampfsystem im weiteren Spielverlauf in Form von steigenden Gruppenlevels weiter. Hat man auf Level 1 noch 5 Sekunden Bedenkzeit und eine Aktionszeit, die sich nur durch die Nettozeit der Bewegungen reduziert, bekommt man bei höheren Levels immer weniger Zeit zugestanden, erhält dafür aber Boni, wie die Chance auf Abwehr und Gegenangriff oder beweglichere Charaktere. Der Kampfscreen bietet so auch in den letzten Spielstunden immer wieder neue Optionen und erhält sich auf diese Weise eine gewisse Dynamik. </p>
<div id="attachment_1978" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img src="http://spontanbesorger.de/wp-content/uploads/500_es3.jpg" alt="Mit drei Charakteren geht es auf dem Kampfscreen zur Sache " title="Mit drei Charakteren geht es auf dem Kampfscreen zur Sache " width="500" height="281" class="size-full wp-image-1978" /><p class="wp-caption-text">Mit drei Charakteren geht es auf dem Kampfscreen zur Sache </p></div>
<p>Für individuelle Einstellungen und ergänzende Ausrüstungen steht die übersichtliche Charakterverwaltung zur Verfügung. Hier gewinnt man den Überblick über gesammelte Heilpulver, Zustand verändernde Gegenstände, Waffen, Kleidung und natürlich über die einzelnen Gruppenmitglieder. Jeder Figur steht Platz für jeweils eine anlegbare Waffe, ein Kleidungsstück, zwei Talismane und anfangs je eine Spezialattacke für Licht und Schatten zur Verfügung. Die Verwaltung geht wie das Kampfsystem locker aus dem Handgelenk, ist sehr einsteigerfreundlich und verlangt keinen Blick in das Handbuch. </p>
<h2>Bunte Welt und viel Musik</h2>
<p>Da Chopin die eigentliche Hauptfigur von „Eternal Sonata“ ist, zieht sich das Thema Musik wie ein roter Faden durch das Spiel. Man trifft auf Charaktere namens Beat, Crescendo oder Salsa, betritt eine Stadt namens Barock oder überquert den Fluss Medley. Da liegt es nahe auch eine spielumspannende Quest abseits der Handlung zu verfolgen, die in der Suche nach Partituren besteht. Mit dem wachsenden Archiv kann man kleine Jam-Sessions mit verschiedenen Passanten einlegen. Dabei gilt es zum Stück des Partners die passende Partitur erklingen zu lassen. Bei perfekter Harmonie erhält man einen entsprechend seltenen oder nützlichen Gegenstand, für gute und halbwegs befriedigende Stücke gibt es immerhin noch kleine Belohnungen, während offensichtliche Katzenmusik nur mit Häme gestraft wird. Um den (musikalischen Halb)Kreis zu schließen werden vereinzelte Kapitelabschnitte mit einem Klavierstück aus Chopins Feder verbunden, welches zur bisherigen Geschichte oder auf die folgenden Ereignisse passt. Zur Musik erfährt man durch Texteinblendung biografische Eckdaten Chopins, die für die Entstehung des jeweiligen Stücks prägend waren. Diese Zäsuren liefern keine spielrelevanten Informationen und können auch jederzeit abgebrochen werden, aber die Brücke zwischen dem fiktiven und dem realen Chopin unterstreicht die Tatsache, dass man sich nach wie vor im letzten Traum des Künstlers befindet, der in einer anderen Welt im Sterben liegt. </p>
<div id="attachment_1979" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img src="http://spontanbesorger.de/wp-content/uploads/500_es11.jpg" alt="Die Welt von Eternal Sonata ist sehr detailliert und farbenfroh" title="Die Welt von Eternal Sonata ist sehr detailliert und farbenfroh" width="500" height="281" class="size-full wp-image-1979" /><p class="wp-caption-text">Die Welt von Eternal Sonata ist sehr detailliert und farbenfroh</p></div>
<p>Egal, ob in dieser oder in jener Welt: „Eternal Sonata“ ist farbenfroh, detailverliebt und optisch abwechslungsreich. Mit einer Mischung aus Polygonmodellen und Cellshading, die vor allem bei den Charakteren für Plastizität sorgt, präsentiert man eine dreidimensionale Welt, die man so noch nicht live berechnet in einem Rollenspiel gesehen hat. Fotorealismus sucht man zwar vergebens, doch da sich die einzelnen Elemente so harmonisch zusammenfügen, vermisst man ihn auch nicht. So ist es auch zu verschmerzen, dass den Charakteren keine optischen Veränderungen bei neuen Ausrüstungsgegenständen gegönnt werden. Bei aller Schönheit werden allerdings auch massive Grenzen gesetzt. Auf der Oberwelt stößt man immer wieder auf unsichtbare Barrieren, die auch im weiteren Spielverlauf nicht aufgehoben werden. Trotz der enormen Weitsicht, die sich in erster Linie auf den Ebenen bietet, kann man die meisten sichtbaren Areale nicht betreten. Die Storyline wird mit ausgiebigen Cutscenes erzählt, ohne auf vorgerenderte Sequenzen zurückgreifen zu müssen. Diese können zwar auch mal so lange dauern, dass sich der Wireless Controller abschaltet, sind weitestgehend unspektakulär, werden dabei aber auch nie langweilig. Die Geschichte plätschert vor sich hin, baut eine schöne Beziehung zwischen Spieler und Figuren auf, hat die ein oder andere lustige Einlage parat und entwickelt sich auch kontinuierlich weiter, aber es kommt nie zu einem richtigen Höhepunkt. Die Antriebsfeder „Eternal Sonata“ weiterzuspielen besteht in den liebenswerten Charakteren, deren Beziehung zueinander wichtiger als die eigentliche Handlung ist.</p>
<p>Wie nicht anders zu erwarten steht die Klangwelt eines von Musik dominierten Spiels der Grafik in nichts nach. Musikalisch gibt es natürlich klassische, von Klavier und Violine bestimmte Töne, die in „ohrwurmige“ orchestrale Stücke gipfeln. Einige Themen sind direkt von Chopins Originalen inspiriert, aber auch die neu komponierte Musik passt immer zur jeweiligen Situation: Ein Fagott wabert bedrohlich, während man durch eine vor Hitze flimmernden Lavahöhle läuft, verspielte Flöten und Violinen untermalen den friedlichen Wald und auf See ertönt ein Schifferklavier. Hier zeichnet Motoi Sakuraba verantwortlich, der auch die Musik für „Baten Kaitos”, “Star Ocean” und “Tales of Symphonia” komponierte. Dieser Klangteppich wird durch gut dosierte Umgebungs- und Kampfgeräusche ergänzt. In gut abgemischtem Digitalsound ertönt noch von links der Freudenruf eines Kämpfers, während ihr mit dem nächsten bereits das Breitschwert auf dem Gegner klirren lasst.  Im Wald ertönt hinter euch ein singender Vogel, während es irgendwo vor euch im Unterholz raschelt. In eine solche Atmosphäre taucht man gerne ein. Bei der Synchronisation stehen das japanische Original und die internationale, englische Variante zur Auswahl. Da in beiden Fällen sehr gute, deutsche Untertitel aktiviert werden können, sollte man sich für die japanische Variante entscheiden. Die Sprecher legen eine größere Begeisterung in die Charaktere, die letztlich auch besser zum Setting passt.</p>
<div id="attachment_1980" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img src="http://spontanbesorger.de/wp-content/uploads/500_es6.jpg" alt="Trotz kindlicher Charaktere ist die Geschichte erwachsen" title="Trotz kindlicher Charaktere ist die Geschichte erwachsen" width="500" height="281" class="size-full wp-image-1980" /><p class="wp-caption-text">Trotz kindlicher Charaktere ist die Geschichte erwachsen</p></div>
<h2>Kaufempfehlung</h2>
<p>Mit „Eternal Sonata“ liefert NAMCO BANDAI ein sehr schönes Rollenspiel ab, das vor allem mit seinem harmonischen Setting punkten kann. Der Mix aus Echtzeit und rundenbasiertem Kampf ist gut gelungen, auch wenn er durch seine Einsteigerfreundlichkeit etwas Tiefe vermissen lässt. Ein weiteres Manko für Genrefans ist die streng lineare Story. Es gibt keine nennenswerten Sidesquests und eine Spielzeit von ca. 30 Stunden inklusiver aller Cutscenes fällt verhältnismäßig mager aus. Es gibt zwar kurz vor Ende des Spiels ein Dungeon, an dem nicht nur das &#8220;gute Ende&#8221; hängt und das weitere Stunden auf die Spielzeit packt, aber dieses kann zum einen leicht verpasst werden und ist zum anderen nichts anderes als ein langer Schlauch über unzählige Ebenen, in denen man starke Gegner ausräumen muss. Den Vergleich mit den Großen des Genres muss man dennoch nicht scheuen. Die Charaktere sind liebenswert, die Geschichte ist schlicht, aber trotzdem gut genug, um den Spieler bei der Stange zu halten, während  die Atmosphäre einfach traumhaft ist. Auch wenn es Chopins Traum nicht zum absoluten Toptitel geschafft hat, erteile ich eine absolute Kaufempfehlung an alle, die endlich mal wieder ein schönes RPG spielen wollen oder die sich bislang nicht an dieses Genre herangewagt haben. Einlegen, einschalten und genießen.</p>
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		<title>Totgesagte leben länger</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 10:07:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spontanadmin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor ungefähr drei Wochen sah es düster für die Kölner Haie aus. Platz 12, nur noch 5 Spiele und fast chancenlos einen Platz in den Playoffs zu ergattern. Vielerseits wurden schon Abgesänge und Saisonanalysen auf die junge Truppe veröffentlicht, Dauerkartenbesitzer machten ihrem Unmut Luft und auch die still leidenden Fans hatten bei allen theoretischen Möglichkeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ungefähr drei Wochen sah es düster für die Kölner Haie aus. Platz 12, nur noch 5 Spiele und <b>fast</b> chancenlos einen Platz in den Playoffs zu ergattern. Vielerseits wurden schon Abgesänge und Saisonanalysen auf die junge Truppe veröffentlicht, Dauerkartenbesitzer machten ihrem Unmut Luft und auch die still leidenden Fans hatten bei allen theoretischen Möglichkeiten kaum noch Hoffnung auf die Endphase der Saison. Und was machen die Haie? Sie gewinnen bis auf eines die restlichen Spiele innerhalb der regulären Spielzeit, verlieren nur einmal gegen den deutschen Meister im Penalty-Schießen und schaffen mit der fast maximalen Punkteausbeute Platz 9 und damit die erste Runde der Playoffs. Gestern ging dann auch schon die wohl kürzeste Serie der DEL-Playoff-Geschichte zu Ende, denn innerhalb von rund 26 Stunden hat der KEC zweimal gegen Augsburg gewonnen und steht nun im Viertelfinale.</p>
<div id="attachment_718" class="wp-caption aligncenter" style="width: 456px"><img src="http://spontanbesorger.de/wp-content/uploads/koelner-haie.png" alt="Kölner Haie - Logo" title="Kölner Haie - Logo" width="446" height="446" class="size-full wp-image-718" /><p class="wp-caption-text">Kölner Haie - Logo</p></div>
<p>Als still leidender Fan kann jetzt nicht behaupten, dass ich es ja gesagt hätte, aber es tut mir gut, wie die Haie den ewig pessimistischen Nörglern, Besserwissern und selbsternannten Experten eine gehörige Nase gedreht haben. &#8220;It isn&#8217;t over &#8217;til it&#8217;s over&#8221; wurde mal gesungen und es ist eine der ewigen und unumstößlichen Wahrheiten diese Welt. Das sollte man gerade als Sportfan eigentlich wissen. Oder fragt mal den Augsburger Trainer: Jemand, der beim Spielstand von 1:4 8 Minuten vor Schluss den Torwart rausnimmt, um einen weiteren Feldspieler einzusetzen, ist vielleicht verzweifelt, aber sicher nicht hoffnungslos <img src='http://spontanbesorger.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=-kcIPDBmDyE">http://www.youtube.com/watch?v=-kcIPDBmDyE</a></p>
<p>
Die Haie nehmen die Sache in die Hand!</p>
<p>Jetzt ist wieder alles drin und egal ob gegen Berlin oder gegen Ingolstadt: Das wird ein heißer Tanz und ich freue mich auf jede einzelne Sekunde! <b>Auf geht&#8217;s, Haie &#8211; Kämpfen und siegen!</b></p>
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