Gaststars der Muppet Show – Was macht eigentlich Sandy Duncan?
Kommentare sind ausdrücklich erwünscht!
Hier stellt man eher die Frage “Wer ist eigentlich Sandy Duncan?”. Sie war auf jeden Fall schon mal Gaststar Nummer 11 der Muppet Show, was ihr zumindest in den USA einen gewissen Bekanntheitsgrad zuspricht. Sie wurde bekannt, nachdem sie 1970 vom Time Magazin in die Liste “most promising faces of tomorrow” eingereiht wurde. Neben der Arbeit am Broadway bekam sie eine Hauptrolle in der Sitcom “Funny Face”, das durch den Sendeplatz unmittelbar vor der Dick van Dyke Show hohe Quoten bekam. Die Kritiker waren weniger begeistert und zerrissen die Serie. Lediglich die Leistung von Sandy Duncan wurde positiv hervorgehoben, wofür sie schließlich auch eine Emmy-Nominierung erhielt. Später wurde die Show umstrukturiert und auf einen neuen Sendeplatz gebracht, wo sie dann nach 13 Episoden entgültig abgesetzt wurde.
Sandy Duncan in der Muppet Show
Daraufhin hat sich Sandy Duncan wieder auf den Broadway konzentriert, wo sie in erster Linie an Musicals mitwirkte. Im TV gab es die üblichen Gastauftritte in Serien wie Love Boat, Musical-Adaptionen bekannter Produktionen und diverse Disney-Produktionen, die unter anderem auch für das Kino gedreht wurden, aber bis heute ist Sandy Duncan hauptsächlich auf der Bühne tätig. Seit 1996 spielt sie die Roxie Hart in Chicago, wenn auch nur in der Zweitbesetzung, während sie 2001 den letzten Film abgedreht hat. 2012 wird sie 66 Jahre alt.

Sandy Duncan als Pinocchio 1977 - Promofoto
Nein, ich bin nicht auf Drogen, ich fliege oder höre auch nicht gerade “Über den Wolken” und auch meine aktuellen Games haben keinen besonderen Bezug zum Himmel. Seit heute bin ich wieder ein Sky-Kunde, wobei “wieder” im Grunde der falsche Ausdruck ist.
Man erinnere sich: Vor ungefähr 20 Jahren versuchte sich ein Bezahlsender namens Premiere – oder war es Premiere World? – am deutschen Markt zu etablieren. Zu Zeiten, in denen die Privatsender halbwegs salonfähig wurden, aber hauptsächlich durch billige Sitcoms und noch billigere Tittenfilmchen auffielen, war ein reiner Spielfilmsender mit ausgewählten Sport- und Konzertevents ohne Werbung durchaus reizvoll, wenn auch prinzipiell viel zu teuer.
Die Jahre gingen ins Land, die Privaten wurden vielseitiger, aber nicht besser und ich hab irgendwann mal angefangen mein erstes regelmäßiges Gehalt zu verdienen. Premiere reizte mich schon lange, aber irgendwie gab es immer wieder Ausreden, warum ich es mir dann doch nicht geholt habe. Irgendwann hab ich mir dann die Maxime gesetzt erst dann das “Fernsehen erster Klasse” zuzulegen, wenn es im Free-TV kein deutsches Eishockey mehr zu sehen gibt (bis dahin gab es eine Coperation mit Eurosport). Um die Jahrtausendwende war es dann soweit und ich wurde dank der DEL zum Premierekunden. Als solcher hab ich das Programm lange genossen, bis dann vor 2 1/2 Jahren Sky übernahm. Alle Verträge mit Premiere liefen automatisch aus und man musste mit Sky eine neue Geschäftsbeziehung beginnen. Da die neue Preispolitik aber sowohl gierig, als auch unverschämt war, wurde ich nach fast 10 Jahren als zufriedener Kunde ziemlich unzufrieden. Dabei war es überraschend wie gleichgültig Sky reagierte. Eigentlich wollte ich mich nur beschweren und dabei wohl einen schärferen Ton angelegt, denn als Antwort erhielt ich eine Kündigungsbestätigung. So werden einem Entscheidungen abgenommen und ich war wieder ohne Bezahlfernsehen.
Scheinbar war ich aber kein Ausnahme, denn schon nach wenigen Monaten kamen die ersten Werbesendungen von Sky, in denen ich dreist umworben wurde. Da alles außer der Preis angepasst wurde, blieb ich bei meiner (nicht getroffenen) Entscheidung und habe das auch über 2 Jahre durchgehalten. Gestern kam dann das Angebot, das ich nicht mehr ausschlagen konnte. Der Preis ist niedriger als zu Premierezeiten und ich kann endlich wieder Eishockey gucken. Manchmal zahlt es sich eben aus hartnäckig zu bleiben! Ich darf nur nicht vergessen rechtzeitig wieder zu kündigen, denn nach 12 Jahren wird das Abo wieder schweineteuer.
Gaststars der Muppet Show – Was macht eigentlich Candice Bergen
Kommentare sind ausdrücklich erwünscht!
On popular demand und weil mir gerade langweilig ist schiebe ich nach kleiner Pause Episode 10 der Muppetreihe nach. Gast Nummer 10 im Jahre 1976 war Candice Bergen, die in Deutschland wohl am ehesten als Murphy Brown (1988 – 1998) bekannt ist. Tatsächlich war sie schon in den 60er Jahren als Schauspielerin aktiv und wurde durch ihre Hauptrolle in Das Wiegenlied vom Totschlag (Soldier Blue) schnell berühmt.

Candice Bergen 1990 (Photo by Alan Light)
Nach der Murphy Brown TV-Ära wandte sich Bergen wieder dem Film zu und war in größeren Produktionen wie Miss Undercover, Sweet Home Alabama und Sex & The City – Der Film zu sehen. Letztere Rolle kam nicht zufällig, da sie in der Serie ebenfalls eine wiederkehrende Rolle spielte. Zu Ihren jüngsten Arbeiten gehören ihr Charakter in Boston Legal und Gastauftritte bei Doktor House und mit ihren gerade mal 65 Jahren wird sie wohl noch länger für Film und Fernsehen arbeiten.
Auf der Suche nach einer vernüngtigen Seite für Bluray-Qualitätsbewertungen bin ich über eine interessante Kaufempfehlung gestolpert. Was könnte sich hinter dem Titel My Sweet Sexy Interactive Girl 3D Edition verbergen? Ein Anime? Ein Sexpuppe? Egal, mein Sinn für knackige Mädles hat wieder angeschlagen
Der Titel verspricht ein Softerotikfilmchen, welches in echtem stereoskopischen 3D aufgenommen wurde. Laut Produktbeschreibung handelt es sich dabei sogar um die erste deutsche Produktion dieser Art. Na dann!
Erstaunlicherweise scheint die (Soft)porno branche schon längst auf den 3D-Zug aufgesprungen zu sein, denn zumindest Amazon bietet bereits einiges an 3D-Filmchen an, die das gleiche Klientel bedienen. Sollte sich die 3D-Technik etwa tatsächlich durchsetzen? Jedesmal, wenn sich die Pornoindustrie für ein Format entschieden hat – sei es VHS, DVD oder Bluray – war dieses Format genau das, was sich am Ende auch als Standard etabliert hat. Zufall? Bestimmt, denn wer kauft sich schon Erotikfilme?

Pro Scheibe gibt's mindestens ein knackiges Mädel
Gaststars der Muppet Show – Was macht eigentlich Harvey Korman?
Kommentare sind ausdrücklich erwünscht!
Der Urlaub ist vorbei, der neue Job ist da. Es wird Zeit hier mal wieder etwas aktiver zu werden. Um mein Hirn nicht direkt wieder zu stark beanspruchen zu müssen, führe ich meine lange vernachlässigte Serie zu den Gaststars der Muppet Show fort.
Wir sind mittlerweile bei Episode 9 der ersten Staffel, dess Gast Harvey Korman war. Harvey Korman gehört wieder zu den Künstlern, die man außerhalb der USA kaum wahrgenommen hat. In den 1960ern wurde er durch die Danny Kaye Show national bekannt, in der er als Sidekick von Kaye auftrat. Sein Durchbruch kam mit der Carol Burnett Show, in der er 10 Jahre lang tragend aktiv war, die ihm vier Emmy Awards, drei weitere Nominierungen und die Einladung zur Muppet Show einbrachte. Später versuchte er sich an einer eigenen Sketch- und Comedyshow, die aber bereits während der ersten Laufzeit wieder abgesetzt wurde.
International berühmt war Harvey Korman zwar nie, doch konnte man ihn nach dem Ende seiner TV-Show-Ära mehrfach in Klassikern von Mel Brooks oder in diversen Ablegern des Pink Panthers sehen. Sein amerikanischer Ruhm als Sidekick und Comedian brachte ihm zumindest diese passenden Nebenrollen ein. Ferner hat er an den typischen TV-Serien der 70er, 80er und 80er mitgewirkt. Gastrollen beim Loveboat oder im Emergency Room garantierten zumindest die zeitweise Rückkehr in das Gedächnis der Zuschauer. Nenneswert ist auch seine Teilnahme am legendären Star Wars Holiday Special im Jahre 1978.
Auch als Synchronsprecher war Harvey Korman lange aktiv. Er steuerte seine Stimme unter anderem zu den Zeichentrickserien Garfield And Friends, Captain Buzz Lightyear und Hey Arnold bei. Doch auch in den 60er Jahren – vor seinen Emmys – hat er bereits in einzelnen Episoden der Evergreens Familie Feuerstein gesprochen.
Leider verstarb Harvey Korman 2008 im Alter von 81 Jahren. Aber auch als ewiger Sidekick und Nebenrollendarsteller hat er es zu den Muppets geschafft und diese “kleinen Hauptrolle” trägt zur Unsterblichkeit bei.





