In Shenmue 2 gibt es einen schönen Sidequest, der die ansonsten ernste Story mit etwas Humor auflockert und nebenbei ein paar kleine versteckte Features freilegt, die beim normalen Durchspielen leicht übersehen werden. Da diese Sidequest auch in der Dreamcastversion vorhanden ist stehen Discnummern dabei, um kritische momente zeitlich besser einordnen zu können. Diese sind für die XBox-Version natürlich zu ignorieren
Diese Sidequests finden ausschließlich auf Disc 2 statt (zwischen dem ersten Buchtragen im Man Mo Tempel und den Chawan-Zeichen)! Diese ist die zeitl. Richtlinie – es kann auch später begonnen werden, doch ist die Story auf Disc 2 später so hektisch, dass man leicht in die dritte Disc reinrutscht und die Chance vertan hat.
1) Gehe in den Pigeon Park (Worker’s Pier/großer Brunnen)
2) Suche nach einem rothaarigen Mädel, die mit Martial Arts Übungen beschäftigt ist.
3) Stelle dich neben sie und warte, bis sie ein Gespräch anfängt und quatsche ein wenig mit ihr.
4) Gehe nun zum Tomato Shop im Golden Qr. und spreche mit dem Mädel hinter der Ladentheke.
5) Nun geht’s ins Green Market Qr., am besten direkt über den Zugang im Golden Qr. (oberster Rand treppab). Gegenüber dem Come Over Guesthouse ist ein Pawnshop mit einem schmalen Durchgang auf der linken Seite. Geht man durch diesen Gang läuft man auf einen hellgekachelten Bereich zu. Hier gibt es ein Türloch ohne Tür, dass auf den anderen Discs mit Brettern vernagelt ist. Hier geht man rein und nimmt alles mit, was auf dem Tisch liegt (3 Schachteln mit Capsule Toys und die Bronzemedaile)
6) Mit der Bronzemedaile qualifiziert man sich für einen Freikampf. Dazu geht’s wieder ins Golden Qr., genauer ins Arcade.
7) Ab in den dritten Stock, der vorher noch “Off Limits” war. Hier wirst du von einem Herrn in weiss empfangen, der dich fragt, ob du zuschauen oder teilnehmen willst. Da du keine Idee hast um was es geht willst du natürlich teilnehmen. Dazu braucht man 20 HK$.
Hier tritt man nun zum Kampf an. Mit der Technik “Iron Palm” (gelernt von Jianmin) führt man zwar keinen spektakulären Kampf, aber wenn man stets auf der Hut vor den Angriffskombos ist (Y-Taste) kommt man leicht ans Ziel.
9) Du kannst so oft antreten wie du willst, bis du den Kampf einmal gewonnen hast (kostet jedesmal 20 HK$). Sobald du den Gegner besiegt hast kannst du gegen einen weiteren Gegner antreten.
10) Der nächste Kampf ist ein wenig heikel, da immer wieder ein fieses QTE eingestreut wird (X+B/Y+A). Bei Erfolg wird eine Kombo abgewehrt, ansonsten muss heftig eingesteckt werden. Bleibt man auf Distanz und benutzt Iron Palm und die einfachen Schlag- und Trittkombos kommt gut durch, allerdings sollte der Controller schnell auf einen Tisch gelegt werden können, damit das QTE auch leicht von der Hand geht.
11) Nach dem Sieg bekommst du die Silbermedaille. Gehe nun zum Tomatoe Shop und spreche Izumi auf ihr Versprechen an (X-Taste). Sie nimmt dich mit ins Wise Men’s Qr., um dir dort das Entenrennen zu zeigen. Es wäre nicht Hongkong, wenn man hier nicht auch Geld verzocken könnte ![]()
12) Setze immer den Minimaleinsatz bis du einmal gewinnst. Am besten eine Farbe rauspicken und dabei bleiben (ich setze immer auf Schwarz).
13) Nach dem ersten Sieg solltest du dein Tagesgeschäft fortsetzen und auf den nächsten Service in der Bücherei des Man Mo Tempels warten.

Meditation beim Blätter fangen im Man Mo Tempel
14) Nach der Schlepperei sollte man sich den Baum vor der Bibliothek etwas genauer anschauen. Mit der X-Taste kann man wie gewohnt weitere Blätter fangen. Jetzt gilt es 2 mal hintereinander mindesten zwei Blätter auf einen Streich zu fangen. Bei Erfolg hört man ein Entenquaken und es fällt eine weiße Feder zu Boden. Diese Feder muss gefangen werden. Solltest du die Feder verpassen, müssen wieder mindestens 2 Blätter auf einmal gefangen werden, damit eine weitere Feder fällt.
15) Hast du die Feder in den Fingern flucht Ryo etwas vor sich hin und entdeckt eine Ente im Baum. Wähle die Option “Catch” und schnapp dir das Vieh (nette Slapstick-Einlage).
16) Gehe nun wieder zu Izumi in den Tomatoe Shop und spreche sie auf’s Entenrennen an. Ab jetzt kannst du die eigene Ente ins Rennen schicken und musst selber steuern. Stelle sicher, dass du ca. 1000 HK$ in der Tasche hast! Jedes Rennen kostet dich 50 HK$ und deine Ente muss durch die Rennerei trainieren, um irgendwann auch gewinnen zu können (ca. 20 Rennen). Hast du dann endlich gewonnen gibt es die Goldmedaille.
17) Anschließend kann man zwar noch weiterrennen, aber gegen die neuen Gegner hat man einfach keine Chance mehr. Es kann aber weiterhin jederzeit gewettet werden.
Die Medaillen haben im Laufe von Shenmue 2 übrigens keinen näheren Sinn, aber wer weiß was da für den dritten Teil noch vorgesehen war.
Eigentlich steht es mir als “Auswärtiger” gar nicht zu, irgendetwas zu kritisieren, was von Fanclubs oder dem großen Fanprojekt alles unternommen wird, um etwas Stimmung in die eigene Halle zu bringen. Auf der anderen Seite bin ich jetzt seit fast 20 Jahren bei jeder Gelegenheit, die mich in die Nähe von Köln treibt, auch bei einem Spiel der Haie und da darf man sich meiner Meinung nach zumindest einmal Luft machen.
Kleine Choreographie vor dem Spiel
Es ist ja nix Neues: Die Halle mit einem Fassungsvermögen von 18500 Zuschauern bebt nur, wenn das Spiel eng ist, die Haie gut spielen oder gerade ein Feuerwerk auf’s gegnerische Tor abbrennt. Läuft es mal nicht so gut oder sind die Haie einfach den berühmten Schritt zu langsam, kehrt auf kurz oder lang erschreckende Ruhe auf den Rängen ein. Die Nordkurve, besetzt durch die Fans von Kölsch Kaos und Inferno della Nord, bildet zwar immer die Ausnahme, aber der Funke springt nur für kurze Momente auf die gesamte Halle über. Ich selber versuche immer Tickets für diese Nordplätze zu bekommen, aber beim vergangenen Derby war da nichts mehr zu machen, was mich dann seit Urzeiten in die traditionell ruhigere Südkurve verschlagen hat. Lobenswerterweise haben die Jungs und Mädels von Commando Colonia zumindest versucht, die Leute anzuheizen, was sich aber auf lange Sicht auf ca. 20 Mann beschränkte. Woran lag’s?
Zum einen wurde beim Einlass zum Stehplatz ein Flugblatt verteilt, worauf erklärt wurde, dass man etwas Stimmung machen will. Super Sache, aber mit so einer Memo ist es gerade bei Fans, die nur gelegentlich in der Halle sind, nicht getan. Wer kennt denn schon die Texte der langen Fangesänge, die dann teils angestimmt werden? Richtig, die Mitglieder der Fanclubs! Unser einer ist ja schon froh, wenn er die Melodie und den Rhythmus der “Exoten” erkennt
Wenn dann der Capo mit dem Megaphon in der Hand schon nach 5 Minuten die Augen verdreht und sichtlich genervt einzelne Personen animieren will, kann das schon nichts mehr werden.
Stimmt das Ergebnis passt auch die Stimmung
Meine Vorschläge
So, das wär’s erstmal von meiner Seite. Ich hoffe ein paar Kölner Fans haben das gelesen und kommentieren bzw. machen andere Leute darauf aufmerksam.
Rollenspiele für die XBox waren seiner Zeit leider Mangelware. Japanische Entwickler scheuten sich der Westkonsole die entsprechende Zeit zu widmen und der Rest der Welt spezialisierte sich bevorzugt auf Spiele actionreicherer Genres oder setzte auf bekannte Serien und Lizenzen. Da war es umso erfreulicher, dass die Jungs und Mädels von Bioware trotz bekannter Marktinteressen ein Herz für die Rollenspieler mit Konsole hatten.

Cutscenes sind in der Regel nicht vorgerendert
China! Nein, doch nicht…
Jade Empire ist in einer Welt angesiedelt, die eine Mischung aus Geschichte und Mythos des alten Chinas zu sein scheint. Das sogenannte “Jadereich” präsentiert sich mit Gebäuden wie Pagoden, Teehäusern und Schreinen, asiatischen Architekturen bei Palästen und Festungen, sowie Charakteren mit fernöstlich anmutenden Namen wie “Weiter Himmel” oder “Jen Zu, die Strahlende”. Am markantesten ist dabei das alles dominierende Martial Arts Thema. Dutzende erlernbare Kampfstile, weise Philosophien und klassische Nahkampfwaffen wie Kampfstab und Schwert prägen dem Spiel den letzten Hauch des chinesischen Ambientes auf.
In dieser Welt übernimmt man die Kontrolle über einen Schüler der fernöstlichen Kampfsportarten, der kurz vor dem Ende seiner Ausbildung steht. Während man als des Meisters bester Schüler auf einer wichtigen Mission unterwegs ist, wird ohne Vorwarnung die Schule und das angeschlossene Dorf von den gefürchteten Lotus Assasinen angegriffen. Dieser Angriff wirft viele Fragen auf: Wer sind die Lotus Assasinen, warum greifen sie ein kleines Dorf an und wohin ist der ehrwürdige Meister verschwunden? Um diesen und anderen Fragen auf den Grund zu gehen macht ihr euch auf die Reise durch das Jadereich, trefft auf potentielle Gefährten und Bösewichte, verfeinert die eigene Kampftechnik und entscheidet von Fall zu Fall, ob ihr den selbstlosen Weg der Offenen Faust oder den eigennützigen Weg der Geschlossenen Faust beschreitet. Eure Gefährten warten alle mit ihren eigenen Geschichten und Geheimnissen auf, die es zu ergründen gilt und ihrerseits weitere Puzzlestücke des Gesamtbildes liefern. Sind die Begleiter alle vertrauenswürdig oder liegt Verrat in der Luft? Erhält man uneingeschränkte Unterstützung zu jeder getroffenen Entscheidung oder isoliert man sich von der Gruppe? Entwickelt sich eine Romanze zwischen Protagonist/-in und Gefolgsmann/-frau? Alles in allem also ein typischer Bioware-Titel mit allen Elementen, die man auch heute noch in Spielen wie Mass Effect oder Dragon Age: Origins findet.

Die fernöstliche Atmosphäre ist allgegenwärtig
Was trainieren wir? Den Weg der Faust!
Um eine solche Geschichte zu erzählen bietet sich natürlich ein klassisches Rollenspiel an. Bioware ist allerdings einen etwas anderen Weg gegangen und hat dabei die langjährige Erfahrung mit ungewohnten Elementen verbunden. Genre typisch beginnt man mit der Auswahl seines Avatars. Dazu stehen fünf Charaktere zur Auswahl, die ganz individuelle Stärken, Schwächen und Kampfstile besitzen. Generell können dabei aber sämtliche Eigenschaften – bis auf die äußere Erscheinung – auf die eigenen Vorlieben abgestimmt werden.
Die Spiel- und Charakterverwaltung wird den erfahrenen Spielern aus Knights of the Old Republic oder Neverwinter Nights bekannt vorkommen. So kann man generelle Spieleinstellungen vornehmen, vergangene Unterhaltungen nachlesen oder den Stand der aktuellen Aufgaben im Questbook kontrollieren. Natürlich werden hier auch die erhaltenen Erfahrungspunkte auf diverse Eigenschaften verteilt. Genau an diesem Punkt sieht man dann einen der markanteren Unterschiede gegenüber älterer Spiele. Es gibt zweierlei Arten von Erfahrungspunkten: Charakterpunkte und Technikpunkte. Der Charakter wird dabei lediglich über Körperkraft, Chi (Magiefertigkeit) und Fokus (Geschicklichkeit) definiert. Die eigentliche, Rollenspiel-typische Entwicklung findet über die erlernbaren Kampfstile statt. Hier unterscheidet man Waffenstile, waffenlose Stile, Elementarmagie, Unterstützungstechniken und Verwandlungszauber. Mit jedem Levelaufstieg können die Technikpunkte auf erlernte Stile verteilt werden und damit seine Spielfigur zu einem Allrounder in allen oder zu einem Spezialisten in wenigen Techniken machen. Da man während seiner Reise immer wieder Neues erlernt und in den verschiedenen Kampfsituationen auf unterschiedliche Stärken setzen muss, ist hier das Kernstück der Rollenspielelemente verankert.
Das eigentliche Spielgeschehen präsentiert sich entsprechend actionreich. Um die Stile zur vollen Geltung zu bringen, wurde zu Gunsten dynamischer Fights auf ein rundenbasiertes Kampfsystem verzichtet. Das hat Bioware wohl so gut gefallen, dass später nie wieder ein Rundensystem zum Einsatz kam. Einmal mit einem Gegner konfrontiert kann man sich in bester Brawlermanier erwehren, ohne dabei mit komplizierten Kombinationen behindert zu werden: Eine Taste zur Abwehr, der Rest für verschiedene Angriffe. In der Regel kämpft ihr gemeinsam mit einem eurer Gefährten, doch bei den meisten Gegnern macht es mehr Sinn euch mental von ihm unterstützen zu lassen. So kann euer Partner beispielsweise kontinuierlich das Gesundheitskonto im grünen Bereich halten oder etwa eure waffenlosen Angriffe verstärken. Herausfordernd ist viel mehr die Wahl der geeigneten Technik. Während des Kampfes kann dazu jeder Zeit zwischen den Stilen gewechselt werden. Dazu legt man bis zu vier der bevorzugten Stile auf das Steuerkreuz, aus denen ohne Zeitverzögerung ausgewählt werden kann. Sollten sich alle vier Stile als ineffektiv erweisen, kann diese Konfiguration schnell geändert werden. Insgesamt läuft das Spiel trotz der Kämpfe recht unblutig ab, es sei denn euch gelingt eine “Harmonische Kombination”. Mit einer solchen lassen sich durchschnittliche Gegner sofort eliminieren. Je nach Gegnertyp kann man dann schon mal in einer roten Fontaine stehen. Kämpfen ist der Dreh- und Angelpunkt von Jade Empire, aber es liegt am eingeschlagenen Weg wie oft und wie brutal der Spieler kämpft. Viele Aufgaben lassen sich auch ohne Kampf lösen – doch dazu später mehr.

Schön präsentierte Kämpfe gehen locker von der Hand
Die Geschichte kommt bei all den Kämpfen nicht zu kurz. Zwischen den Actionsequenzen spricht man mit den Gefährten, diversen Stadtbewohnern, Händlern, Banditen und so weiter. Jeder hat eine Geschichte zu erzählen oder wartet mit einer Aufgabe auf euch. Das Stichwort lautet dabei „Sidequests“. Kaum ein westliches Spiel dieser Zeit bietet eine solche Vielzahl an offensichtlichen und nebensächlichen Aufgaben: Helft einer Theatertruppe aus, übernehmt dabei eine tragende Rolle in ihrem Stück und bemüht euch dabei das Stück entweder zum Erfolg zu verhelfen oder den Autor als Staatsfeind zu diskreditieren. Beeindruckt einen alten Meister, damit er euch eine neue Technik beibringt oder fliegt im Ikagura-Stil mit eurer Flugmaschine durch Heerscharen von Feinden und erfüllt dabei einen Botenauftrag. Gerade während der ersten 3 Kapitel gibt es so viele Aufgaben zu erledigen, dass ihr stundenlang die eigentliche Handlung nicht ein Stück weiter führt. Natürlich sind diese Quests freiwillig, aber gerade die machen ein wirklich gutes RPG eben aus!
Aufgaben und Gespräche können dabei immer auf mindestens drei unterschiedliche Weisen gelöst werden. Verbale oder brachiale Gewalt bieten immer den einfachsten Weg, aber auch Diplomatie oder Hinterlist führen zum Erfolg. Es gibt zwar keinen falschen Lösungsweg, aber jede Entscheidung wirkt sich auf den Charakter aus. Handelt man stets selbstlos und tritt für die Gerechtigkeit ein sammelt man damit positive Punkte, ist man dagegen egoistisch oder hilft den falschen Leuten aus selbstsüchtigen Motiven geht es in die entgegen gesetzte Richtung. Diese Entscheidungen beeinflussen dabei den Ausgang der Geschichte, die in bis zu fünf verschiedene Enden gipfelt.

Atmosphäre pur
Selten hat die XBox eine solch schöne Grafik gesehen und ganz sicher sah kein westliches RPG für eine Spielkonsole bis dahin so gut aus. Es scheint, als wäre jeder Grashalm einzeln animiert und kleine Wasserfälle sind für die damalige Zeit sehr detailiert. Kleinigkeiten wie umher fliegende Schmetterlinge, im Wind schaukelnde Lampions oder umherlaufende Menschen hauchen dem Setting Leben ein. Die Hauptcharaktere wurden dabei mit viel Liebe zum Detail modelliert. Kleidung flattert im Wind, die Klinge eines Schwertes reflektiert die tief stehende Sonne und Gesichter sind so individuell, dass keine Verwechslungen möglich sind. Bei Passanten und Nebenfiguren muss man dagegen Abstriche machen – insbesondere Gesichter wiederholen sich dann und wann – aber davon abgesehen gibt es wenig zu mäkeln. Die eingangs erwähnten Gebäude, wie das für Hongkong-Filme obligatorische Teehaus, bilden mit ihrer Detailfreude und feinen Texturen den runden Abschluss des Gesamtbildes.
Der Soundtrack hat sich ebenfalls gewaschen. Wer auf eben diese alten Hongkong-Schinken steht, wird sich hier sofort zu Hause fühlen, denn die Musik bietet eine gesunde Mischung aus traditioneller, sphärischer, chinesischer Musik und typischer, westlich angehauchter Filmmusik. Eine leise spielende Zither im Heimatdorf ist genauso vertreten wie die japanischen Odaiko-Trommeln während eines Kampfes – ein Fest für die Ohren. Das Rauschen eines Flusses, betriebsames Gemurmel in der Hauptstadt und natürlich das Klingen aufeinanderprallender Schwerter sind dabei wie selbstverständlich.
Natürlich besitzt das Spiel 100%ige Sprachausgabe. Bioware hat sich sogar die Arbeit gemacht das gesamte Spiel einzudeutschen – und das nicht mal schlecht. Die deutsche Version scheint mir zwar nicht ganz an das Original heranzukommen – John Cleese (bekannt aus Monty Python) als Stimme des arroganten westlichen Barbars ist ein wahre Freude – aber ohne einen direkten Vergleich hört es sich wirklich sehr gut an.
Lohnt sich auch heute noch
Kaum zu glauben, aber unter Spielern wurde 2005 heftig diskutiert, ob es sich hier wirklich um ein RPG handelt. Vielen erschien die Charakterentwicklung als zu kurz gekommen und letztlich wird sehr viel gekämpft. Dazu kann man eigentlich nur sagen, dass es sich um ein waschechtes RPG handelt, das ein wenig die Grenzen verwischt. Es ist richtig, dass dem Charakter nicht viele Eigenschaften zugewiesen werden können. Der wahre RPG-Anteil entfaltet sich dagegen bei den Kampfstilen, da es bis zu 40 verschiedene Techniken zu erlernen und zu verbessern gilt. Das Spiel ist damit ein Pflichtkauf für Spieler, die gerne ausgefeilte Geschichten in ihren Games erzählt bekommen wollen und Spaß daran haben viele Lösungswege auszuprobieren – eben typisch Bioware. Die Spielzeit für das erste Durchspielen liegt „nur“ bei 30 Stunden – bei 20-25 Stunden, sofern man Dialoge überspringt oder Sidequests auslässt. Dieser Umfang geht aber absolut in Ordnung wenn man bedenkt, dass man im Anschluss „den anderen Weg“ mit einem anderen Charakter spielen kann.
Jade Empire ist voll kompatibel zur XBox 360. Neben der Download-Version funktioniert also auch die originale Disk-Version der XBox. Sogar der zusätzliche Charakter der Limited Edition lässt sich auf der XBox 360 installieren. So ganz nebenbei ist das Spiel auch für den PC erschienen
Wer auf Rollenspiele steht, die mehr als Hack&Slay bieten, muss hier auch heute noch zugreifen.
Nur ein Wort: Ausverkauft!

Viermal werden wir noch wach – heissa, dann ist Derbytag
Ein kurzer Check um 10:04 Uhr hat mir gezeigt, dass es tatsächlich noch Tickets gibt. Wer will schon den Düsseldorfern Freibier schenken? Eintrittskarten für den kommenden Sonntag Nachmittag gibt es wie immer auf haie.de. Die Haie haben sich gestern übrigens schon mal warmgeschossen und mit einem spannenden 4:3 Sieg gegen einen der Titelfavoriten gezeigt, dass sie es noch immer drauf haben!






